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Sauberes Trinkwasser durch Wasseraufbereitung

Mittwoch, 12. Oktober 2011 12:35

Sauberes Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel der Menschen. Trinkwasser muss frei von schädlichen Stoffen sein, ein Mensch benötigt während seines Lebens im Durchschnitt ungefähr 25.000 Liter Trinkwasser. Sauberes, schadstoffarmes Wasser ist für die Erhaltung der Gesundheit enorm wichtig. Tag für Tag berichten die Medien über Erkrankungen und Gefahren, welche von verunreinigtem Wasser ausgehen. Obwohl die Wasserwerke darum bemüht sind, qualitativ hochwertiges Trinkwasser in ausreichender Menge zur Verfügung zu stehen, ist die Qualität des Trinkwassers nach dem neuesten Stand der Forschung nicht ausreichend. Daher sollte das Trinkwasser privat in jedem Haushalt aufbereitet werden.

Zur Wasseraufbereitung können verschiedene Techniken verwendet werden. Einfache Filter, welche zur Wasseraufbereitung im Handel angeboten werden, verbessern zwar die Wasserqualität etwas, sind allerdings nicht in der Lage, biologisch wertvolles Trinkwasser zu erzeugen. Doch Wasseraufbereitung wird nicht ausschließlich zur Erzeugung von sauberen, biologisch wertvollem Trinkwasser angewendet, die Wasseraufbereitung wird auch beispielsweise von Aquarianern und Hobbygärtnern angewendet.

Die zur Wasseraufbereitung zur Verfügung stehenden Methoden sind physikalische, chemische und biologische Verfahren sowie die Nutzung der Membrantechnik. In Europa wird Trinkwasser überwiegend aus Flüssen, Seen und Talsperren sowie aus Grundwasser, welches aus Brunnen und Tiefbrunnen stammt, gewonnen. Anschließend führen die Wasserwerke eine Wasseraufbereitung durch.

Unbedingt nötig ist die Aufbereitung von Trinkwasser, welches aus dem Wasser von Flüssen, Seen oder Talsperren gewonnen wurde, da dies oft, vor allem bei Hochwasser, stark durch die verschiedensten ungelösten Schmutzpartikel verunreinigt ist. Trotz gesetzlicher Verbote kann auch eine Verunreinigung von Wasser, welches aus Flüssen stammt, durch organische Stoffe nie ganz ausgeschlossen werden. Bei Wasser, welches aus Seen und Talsperren stammt, ist dieses Risiko wesentlich geringer.

Auch das Grundwasser ist keineswegs frei von Schadstoffen und Verunreinigungen. Je nachdem, aus welcher Schicht des Bodens das Grundwasser gewonnen wird, enthält dieses gelöstes Eisen und Mangan sowie größere Anteile von Kohlendioxid. Dazu kommen mögliche Verunreinigungen durch organische und kolloidale Verbindungen in gelöster Form in geringen Mengen. Grundwasser, welches aus den obersten Erdschichten oder in der Nähe von Mülldeponien gewonnen wird, kann auch deutlich höher durch organische Verbindungen verunreinigt sein. Wasseraufbereitung ist auch in diesem Fall der einzige Möglichkeit, aus diesem Wasser sauberes, biologisch wertvolles Trinkwasser zu gewinnen.

Abwasser wird ebenfalls aufbereitet. Bei der Aufbereitung von Trinkwasser müssen strenge, gesetzliche Vorgaben sowie die Anforderungen der Verbraucher erfüllt werden. Meist wird das Wasser zuerst durch eine leistungsfähige Filteranlage gepumpt und so von Partikeln gesäubert. Anschließend erfolgt eine Desinfektion des gereinigten Wassers, beispielsweise durch Zusatz von Chlor. Falls der Carbongehalt des Wassers zu hoch ist, wird dieser durch eine Entcarbonarisierungsanlage reduziert. Bei stärker verunreinigtem Wasser aus Flüssen, beispielsweise nach Hochwasser, wird noch eine zusätzliche Filterung im Rahmen der Wasseraufbereitung vorgenommen.

Auch für den privaten Haushalt werden inzwischen zahlreiche Geräte und Hilfsmittel zur Wasseraufbereitung angeboten werden. Gekauft werden können diese in Einzelhandelsgeschäften sowie im Internet.

Thema: Wasseraufbereitung | Kommentare (0) | Autor: admin